Wegen Ausfall einer Millionenforderung: Trafö-Förderanlagen muss Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen – Geschäftsbetrieb läuft weiter

Lauda-Königshofen, 16. Oktober 2020. Wegen des insolvenzbedingten Ausfalls einer Forderung in Millionenhöhe musste die Geschäftsführung der Trafö-Förderanlagen GmbH & Co. KG, eines international renommierten Spezialisten für automatische Lagersysteme, nun ebenfalls Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen. Der vom Amtsgericht Mosbach bestellte vorläufige Insolvenzverwalter und Sanierungsexperte, Rechtsanwalt Marc Schmidt-Thieme (Kanzlei Hoefer Schmidt-Thieme), will den Betrieb vollumfänglich fortführen. Die rund 50 Mitarbeiter des seit über 70 Jahren bestehenden Unternehmens wurden bereits informiert, die Vorfinanzierung des ihnen zustehenden Insolvenzgeldes ist auf dem Weg.

„Wir haben uns bereits vor Ort einen Überblick verschafft und sind in Gesprächen mit den Kunden und Lieferanten, um den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren. Nach unseren ersten Eindrücken sehen wir gute Sanierungschancen, wenn die laufenden Projekte finanziert werden können und die Kunden dem Unternehmen weiter die Treue halten“,

so Marc Schmidt-Thieme in einer ersten Stellungnahme.

Der Anlagenbauspezialist war durch die Insolvenz der Konzernmutter, der Lingl-Gruppe, nun ebenfalls in einen Liquiditätsengpass geraten, so dass nun die Zahlungsunfähigkeit drohte. „Da coronabedingt in den letzten Monaten viele für uns maßgebliche Messen und damit auch wichtige Geschäftsanbahnungen ausgefallen sind, waren wir in letzter Zeit vor allem als verlängerte Werkbank für unsere Muttergesellschaft tätig. Als diese Anfang Oktober Insolvenzantrag stellte, fielen damit fest eingeplante Einnahmen weg. Um eigenständig Sanierungschancen für unseren im Kern gesunden Betrieb nutzen zu können, haben wir daher am 09. Oktober ebenfalls Insolvenzantrag gestellt. Uns war dabei auch wichtig, dass wir mit Marc Schmidt-Thieme einen vorläufigen Insolvenzverwalter an die Seite gestellt bekommen, der viel Erfahrung mit Unternehmen im Anlagenbau hat und über ein großes Netzwerk zur Investorensuche verfügt“, begründet Geschäftsführer Rainer Bolz den Schritt.

Trafö-Förderanlagen hat sich in über 70jähriger Tätigkeit zu einem hochspezialisierten Anlagenbauer für automatische Lagersysteme bzw. die vollautomatische Materialbereitstellung entwickelt. Mit seinen kundenindividuellen Produkten, Software und Services zählt Trafö-Förderanlagen zu den fünf größten Unternehmen der Branche in Deutschland und ist auch international technologisch führend. Zu den Kunden zählen agrartechnische und metallverarbeitende Betriebe genauso wie die Automobil-Industrie und Luft- und Raumfahrtunternehmen. Zuletzt erwirtschafte das Unternehmen mit den rund 50 Mitarbeitern am Standort Lauda-Königshofen einen Umsatz von über 10 Mio. Euro.

„Wir haben einige Projekte in der Pipeline. Unsere Kunden wollen uns die Stange halten und weitere Aufträge platzieren. Daher sehe ich gute Zukunftsperspektiven für unseren Betrieb und gehe fest von der Fortführung aus“, so die Einschätzung von Geschäftsführer Rainer Bolz.

„Von Vorteil für die Investorensuche ist auch, dass Trafö-Förderanlagen die Löhne und Gehälter für September noch gezahlt hat. Von daher können wir den vollen Insolvenzgeldzeitraum von drei Monaten bis Jahresende nutzen, um potenzielle Interessenten anzusprechen und eine Fortführungslösung zu erarbeiten“, ergänzt der vorläufige Insolvenzverwalter Marc Schmidt-Thieme.

Weitere Informationen:

Die Kanzlei Hoefer I Schmidt-Thieme – Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter ist an zwölf Standorten bundesweit tätig und auf komplexe Insolvenzsachverhalte, Sanierungen über Insolvenzverfahren sowie gerichtsnahe Tätigkeiten spezialisiert. Dazu zählen zum Beispiel die fachliche Begleitung von Eigenverwaltungen, die Erstellung von Insolvenzplänen oder die Übernahme von Treuhänderschaften in außergerichtlichen Sanierungen. Bundesweit bestellen 18 Gerichte die Fachanwälte der Kanzlei als Insolvenzverwalter.

Marc Schmidt-Thieme studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg. Das Referendariat absolvierte er in Heidelberg und in Singapur, wo er für den deutschen Industrie- und Handelstag tätig war. Marc Schmidt-Thieme ist seit 1998 als Rechtsanwalt zugelassen und arbeitet seit 1999 als Insolvenzverwalter mit Schwerpunkt Unternehmenssanierung und Restrukturierung. Zu seinen bekanntesten Verfahren zählen der Leiterplattenhersteller Greule, die Stb Fahrzeugbau, der Automobilzulieferer Sihn, das Maschinenbauunternehmen Karl-H. Mühlhäuser GmbH & Co. KG  sowie die RUG (Riegelhof & Gärtner) und die ROB Gruppe. Darüber hinaus sanierte er als Insolvenzverwalter erfolgreich Dipach energy, Zentro-Elektrik und die Maxxtec AG. Vor kurzem schloss er die Sanierung der Microtherm-Gruppe in Pforzheim mit einer Investorenlösung erfolgreich ab. Marc Schmidt-Thieme ist Mitglied im VID (Verband der Insolvenzverwalter Deutschlands) und der TMA (Turnaround Management Association).

Pressekontakt:

Sebastian Brunner
Unternehmenskommunikation
Telefon: 0175/5604673
E-Mail: sebastian.brunner@brunner-communications.de

Pforzheim/Pfullingen, 09.10.2020 – Die Prettl Unternehmensgruppe übernimmt im Rahmen eines Asset Deals den kompletten Geschäftsbetrieb der Microtherm GmbH in Pforzheim sowie die Tochtergesellschaften in Tschechien, China und Indien. Der Kaufvertrag wurde am 08.10.2020 notariell beurkundet. Die tatsächliche Übernahme unterliegt wie üblich noch behördlichen Genehmigungen und weiteren Vereinbarungen und wird für den 1. Dezember avisiert.

„Mit dem Erwerb von Microtherm wollen wir in der Region Pforzheim langfristig einen wettbewerbsfähigen, technologisch ausgerichteten Standort aufbauen. Dieser wird zukünftig sein spezifisches Prozess-Knowhow im Bereich der hochpräzisen und thermisch sensiblen sowie Sensor-Produkte für die Microtherm Gruppe einbringen, sowie zielgerichtet die Engineering- und Entwicklungsangebote der Prettl Gruppe im Bereich Automotive und Industrie-Anwendungen erweitern,“

erklären die Hauptverantwortlichen bei Prettl für das Investment und beschreiben damit gleichzeitig den strategischen Ausblick für Microtherm in der Prettl Unternehmensgruppe.

Durch die Übernahme des in die Insolvenz geratenen Produzenten von Komponenten für Temperaturbegrenzung sowie Temperatur- und Bewegungssensorik sichert Prettl die Fortführung des Geschäftsbetriebes in Pforzheim sowie der drei internationalen Standorte in Tschechien, China und Indien. Im Rahmen der notwendigen kundenorientierten Weiterentwicklung und Restrukturierung werden auch neue Stellen in Engineering und Vertrieb geschaffen.

„Die jetzt erreichte Investorenlösung ist angesichts der schwierigen Begleitumstände und der Folgen der Corona-Krise ein herausragendes Ergebnis. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf den Erhalt der Arbeitsplätze und der Standorte. Voraussetzung war, dass wir seit dem Insolvenzantrag im April 2020 durch die starke Unterstützung von Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern den Betrieb bei Microtherm aufrechterhalten konnten. So war es uns möglich, für ein unverändert leistungsfähiges Unternehmen einen Investorenprozess aufzusetzen und letztlich auch zu einem glücklichen Ende zu bringen“,

so die Bilanz des Insolvenzverwalters und Sanierungsexperten Rechtsanwalt Marc Schmidt-Thieme (Kanzlei Hoefer Schmidt-Thieme) und der Geschäftsführung der Microtherm GmbH.

Weitere Informationen:

Die Kanzlei Hoefer I Schmidt-Thieme – Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter ist an
zwölf Standorten bundesweit tätig und auf komplexe Insolvenzsachverhalte, Sanierungen
über Insolvenzverfahren sowie gerichtsnahe Tätigkeiten spezialisiert. Dazu zählen zum
Beispiel die fachliche Begleitung von Eigenverwaltungen, die Erstellung von Insolvenzplänen
oder die Übernahme von Treuhänderschaften in außergerichtlichen Sanierungen.
Bundesweit bestellen 18 Gerichte die Fachanwälte der Kanzlei als Insolvenzverwalter.
Marc Schmidt-Thieme studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg. Das Referendariat
absolvierte er in Heidelberg und in Singapur, wo er für den deutschen Industrie- und
Handelstag tätig war. Marc Schmidt-Thieme ist seit 1998 als Rechtsanwalt zugelassen und
arbeitet seit 1999 als Insolvenzverwalter mit Schwerpunkt Unternehmenssanierung und
Restrukturierung. Zu seinen bekanntesten Verfahren zählen der Leiterplattenhersteller
Greule, die Stb Fahrzeugbau, der Automobilzulieferer Sihn, das Maschinenbauunternehmen
Karl-H. Mühlhäuser GmbH & Co. KG sowie die RUG (Riegelhof & Gärtner) und die ROB
Gruppe. Darüber hinaus sanierte er als Insolvenzverwalter erfolgreich Dipach energy,
Zentro-Elektrik und die Maxxtec AG. Marc Schmidt-Thieme ist Mitglied im VID (Verband der
Insolvenzverwalter Deutschlands) und der TMA (Turnaround Management Association).

Über Prettl

Die Prettl group ist ein international operierender Unternehmensverbund. Die eigenständig
agierenden Unternehmen der Gruppe mit Standorten in über 20 Ländern bedienen fünf
Geschäftsbereiche – Automotive, Appliance Solutions, Electronics, Energy und Strategic
Build-up.

Über Microtherm

Die Microtherm Gruppe positionierte sich als umfassender Partner für die Entwicklung und
Herstellung von Sensor-Systemen – als Komplettlösung für die Industrie aus einer Hand. Die
Thermoschalter, -sensoren und -sicherungen sowie die Bewegungssensoren finden
Anwendung in der Automobilindustrie (Verbrennungsluft-Ansaugung, E-Mobilität), in der
Elektro- und Hausgeräteindustrie (Detektoren, Automaten, Waschmaschinen) sowie in der Investitionsgüterindustrie (Heizungs- und Klimaanlagen, Roboter, Fertigungslinien und Kraftwerke). Microtherm produzierte an vier Standorten mit rund 200 Mitarbeitern. Die Microtherm GmbH stellte am 16. April 2020 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Zum Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Marc Schmidt-Thieme von der Kanzlei Hoefer Schmidt-Thieme bestellt. Er hat den operativen Geschäftsbetrieb gemeinsam mit der Geschäftsführung dank einer guten Auftragslage zunächst weiterführen können, während eine Fortführungslösung gesucht wurde.

Pressekontakt für den Insolvenzverwalter:

Sebastian Brunner
Unternehmenskommunikation
Telefon: 0175/5604673
E-Mail: sebastian.brunner@brunner-communications.de

Pressekontakt für Prettl:

Prettl Unternehmensgruppe
Christina Große Kathöfer
christina.grossekathoefer@prettl.com
Sandwiesenstr. 2
72793 Pfullingen

17.04.2020, Pforzheim. Die Folgen der Corona-Krise in Ländern wie Italien und Frankreich gaben letztlich den Ausschlag: Die Geschäftsführung der Microtherm GmbH, eines international renommierten Herstellers von Thermosensor-Lösungen für die Industrie, musste nun Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit stellen. Das zuständige Amtsgericht Pforzheim bestellte daraufhin den Sanierungsexperten Rechtsanwalt Marc Schmidt-Thieme (Kanzlei Hoefer Schmidt-Thieme) zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Er will zusammen mit Mitarbeitern und Geschäftsführung in den nächsten Wochen eine Fortführungslösung erarbeiten und potenzielle Investoren ansprechen. Der Betrieb läuft vorerst – gestützt auf eine gute Auftragslage – in vollem Umfang weiter. Die Microtherm-Gruppe erwirtschaftete zuletzt mit weltweit rund 200 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 20 Mio. Euro.

„Wir waren gerade dabei, zu investieren und unser Geschäftsmodell an neue Wachstumsfelder wie E-Mobilität anzupassen, als uns die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise in Europa trafen. Dadurch ist absehbar, dass kurzfristig Umsätze und Liquiditätsbeiträge, die wir dringend benötigt hätten, wegfallen werden. Insgesamt überfordert so der Finanzbedarf unsere Refinanzierungsmöglichkeiten, so dass uns nun die Zahlungsunfähigkeit drohte“, begründet Geschäftsführerin Tina Szodfridt den Insolvenzantrag. „Wir erhoffen uns von einem Regelinsolvenzverfahren mit einem ausgewiesenen Sanierer wie Rechtsanwalt Marc Schmidt-Thieme eine schnellere Umsetzung der finanziellen Restrukturierung im Vergleich zu alternativen Verfahren.“

Marc Schmidt-Thieme sagt in einer ersten Einschätzung:

„Ich sehe nach meinen ersten Eindrücken gute Chancen für eine Sanierung. Der Betrieb läuft, die Auftragslage ist gut. Jetzt wollen wir mit der Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes für die Mitarbeiter die Voraussetzung für die weitere Betriebsfortführung schaffen. Wir können dann den vollen Insolvenzgeldzeitraum bis Ende Juni nutzen, um eine dauerhafte Fortführungslösung zu finden.“

Die Microtherm GmbH wurde 1965 in Pforzheim als Hersteller von „Temperaturwächtern“ gegründet. In den folgenden Jahrzehnten war das Unternehmen mit seinen Produkten (Thermoschalter und -sensoren) auch international erfolgreich und baute schon frühzeitig einen weltweiten Vertrieb auf. 1992 wurde eine Vertriebsgesellschaft in China, im Jahr 2002 eine Produktionsgesellschaft in Tschechien gegründet, 2012 folgte die Produktion in China. Hinzu kamen weitere Vertriebstochtergesellschaften und Niederlassungen in Indien, Italien und Brasilien. Der Standort in Indien wird aktuell zu einer neuen Produktionsstätte ausgebaut.

Heute positioniert sich Microtherm als umfassender Partner für die Entwicklung und Herstellung von Sensor-Systemen – als Komplettlösung für die Industrie aus einer Hand. Ihre Thermoregler, -schalter, -sensoren und -sicherungen finden Anwendung in der Automobilindustrie (Abgasregelung, E-Mobilität), in der Elektro- und Hausgeräteindustrie (Detektoren, Automaten, Waschmaschinen) sowie in der Investitionsgüterindustrie (Heizungs- und Klimaanlagen, Roboter, Fertigungslinien und Kraftwerke).

Die Produktion erfolgt an Standorten in China, Tschechien und neuerdings in Indien. Am Standort Pforzheim sind neben der Holding und der Verwaltung der zentrale Vertrieb sowie die Produktentwicklung und das Technologiezentrum angesiedelt.

 

Weitere Informationen:

Die Kanzlei Hoefer I Schmidt-Thieme – Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter ist an zwölf Standorten bundesweit tätig und auf komplexe Insolvenzsachverhalte, Sanierungen über Insolvenzverfahren sowie gerichtsnahe Tätigkeiten spezialisiert. Dazu zählen zum Beispiel die fachliche Begleitung von Eigenverwaltungen, die Erstellung von Insolvenzplänen oder die Übernahme von Treuhänderschaften in außergerichtlichen Sanierungen. Bundesweit bestellen 18 Gerichte die Fachanwälte der Kanzlei als Insolvenzverwalter.

Marc Schmidt-Thieme studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg. Das Referendariat absolvierte er in Heidelberg und in Singapur, wo er für den deutschen Industrie- und Handelstag tätig war. Marc Schmidt-Thieme ist seit 1998 als Rechtsanwalt zugelassen und arbeitet seit 1999 als Insolvenzverwalter mit Schwerpunkt Unternehmenssanierung und Restrukturierung. Zu seinen bekanntesten Verfahren zählen der Leiterplattenhersteller Greule, die Stb Fahrzeugbau, der Automobilzulieferer Sihn, das Maschinenbauunternehmen Karl-H. Mühlhäuser GmbH & Co. KG  sowie die RUG (Riegelhof & Gärtner) und die ROB Gruppe. Darüber hinaus sanierte er als Insolvenzverwalter erfolgreich Dipach energy, Zentro-Elektrik und die Maxxtec AG. Marc Schmidt-Thieme ist Mitglied im VID (Verband der Insolvenzverwalter Deutschlands) und der TMA (Turnaround Management Association).

 

Pressekontakt:

Sebastian Brunner
Unternehmenskommunikation
Mobil: 0175/5604673
E-Mail: sebastian.brunner@brunner-communications.de

Pressemitteilung „Microtherm muss Sanierung im Insolvenzverfahren fortsetzen“ (PDF)

Bildquelle: © Microtherm GmbH (Screenshot)

19.02.2020, Offenburg. Die Müller Offenburg steeltec GmbH aus Offenburg hat am 13.02.2020 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Am gleichen Tage hat das Insolvenzgericht Offenburg Frau Rechtsanwältin Dr. Gesa Pantaleon gen. Stemberg zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt.

Die an der gleichen Geschäftsadresse ansässige FM Steeltec GmbH ist von dem vorläufigen Insolvenzverfahren nicht betroffen.

Sie äußert sich wie folgt:

„Der Geschäftsbetrieb wird regulär weitergeführt, die Produktion läuft entsprechend wie geplant weiter. Wir werden gemeinsam in den nächsten Wochen intensiv und mit der gebotenen Ruhe und Sorgfalt alle sich darstellenden Sanierungschancen prüfen. Die Auszahlung der Lohn- und Gehaltszahlungen wird über die Insolvenzgeldvorfinanzierung sichergestellt. Wichtig ist nun, dass wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, Lieferanten und Kunden den laufenden Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten und gemeinsam partnerschaftlich an Lösungen arbeiten.“

Das Unternehmen beschäftigt in Offenburg rund 75 Mitarbeiter/-innen. In einer Betriebsversammlung am vergangenen Freitag hat Dr. Gesa Pantaleon gen. Stemberg gemeinsam mit der Geschäftsführung die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen über die Situation informiert. Alle Beteiligten blicken zuversichtlich auf die nächsten Wochen und werden an einem Strang ziehen, um eine tragfähige, nachhaltige Zukunftslösung für das Traditionsunternehmen zu erarbeiten. „Die bisherigen Rückmeldungen, insbesondere von Kundenseite stimmen uns positiv, wir spüren einen merklich starken Unterstützungswillen.“

Dr. Gesa Pantaleon gen. Stemberg und das erfahrene Team der vorläufigen Insolvenzverwaltung hat bereits Kontakt mit Lieferanten, Finanzierungspartnern und Kunden aufgenommen, um diese unmittelbar zu unterrichten.

„Die Information an alle Beteiligten ist wichtig, um ohnehin bestehende Unsicherheiten möglichst schnell auszuräumen. Unser Ziel ist es, den Betrieb zu sanieren und damit wenn möglich alle Arbeitsplätze zu erhalten“, betont Dr. Gesa Pantaleon gen. Stemberg.

Die Geschäftsführung und die vorläufige Insolvenzverwaltung wird die Öffentlichkeit über den weiteren Fortgang selbstredend informiert halten.

Christian Büchl
– Geschäftsführer –

Müller Offenburg steeltec GmbH
Englerstraße 4
D – 77652 Offenburg

Weitere Informationen:

Die Müller Offenburg steeltec GmbH ist ein mittelständisches Stahlbauunternehmen mit Sitz im badischen Offenburg, dessen Ursprünge bereits auf das Jahr 1842 zurückgehen.
Heute arbeiten rund 75 Mitarbeiter/-innen für das traditionsreiche Unternehmen. Von der Planung und Konstruktion bis hin zur Produktion und Montage werden die Stahlkonstruktionen mit eigenem Personal auf Basis höchster Qualitätsstandards errichtet. Die Tätigkeitsschwerpunkte liegen dabei im Tankstellenbau, dem klassischen Stauhlbau sowie der Sonderkonstruktion für den Sondermaschinenbau.

Frau Dr. Gesa Pantaleon gen. Stemberg ist Fachanwältin für Insolvenzrecht und wird seit 2009 regelmäßig von 9 Gerichten als Insolvenzverwalterin bestellt. Sie verfügt über eine langjährige Expertise in der Restrukturierung und Sanierung von Unternehmen.

Die Kanzlei HOEFER SCHMIDT-THIEME – Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter ist an 11 Standorten bundesweit tätig und auf komplexe Insolvenzsachverhalte, Sanierungen über Insolvenzverfahren sowie Gerichtsbarkeit Tätigkeiten spezialisiert. Dazu zählen zum Beispiel die fachliche Begleitung von Eigenverwaltungen, die Erstellung von Insolvenzplänen oder die Übernahme von Treuhänderschaften in außergerichtlichen Sanierungen. Bundesweit bestellen 17 Gerichte die Fachanwälte für Insolvenzrecht Tobias Hoefer, Marc Schmidt-Thieme, Dr. Gesa Pantaleon gen. Stemberg sowie Sarah Schmelzer als Insolvenzverwalter. Mit dieser Aufstellung kann HOEFER SCHMIDT-THIEME jedes Insolvenzverfahren unabhängig von der Unternehmensgröße des Schuldners effizient und schnell bearbeiten. Verfahrensbeteiligte bestätigen regelmäßig die juristische Professionalität, das unternehmerische Handeln sowie die soziale Kompetenz und Motivationskraft der Sanierungsexperten von HOEFER SCHMIDT-THIEME. Die Stärken sorgen in Kombination mit den guten Kontakten zu Banken, Beratern und Investoren dafür, dass die Sanierungsquote von HOEFER SCHMIDT-THIEME deutlich über dem Durchschnitt liegt.

Pressekontakt:

Vorläufige Insolvenzverwalterin
Dr. Gesa Pantaleon gen. Stemberg
Okenstraße 59
D – 77652 Offenburg
Tel: +49 (0) 781 969099- 0
Fax: +49 (0) 781 969099- 20
Mail: kanzlei@verwalter.de

31.01.2020, Mühlacker. Die sich zuspitzende Krise der Automobilindustrie hat nun auch Folgen für die seit Juli 2019 insolvente Sihn GmbH in Mühlacker. Trotz einer intensiven, internationalen Suche nach potenziellen Interessenten hat sich bisher kein Investor gefunden, der bereit gewesen wäre, den Betrieb fortzuführen. Damit bleibt dem vom Amtsgericht Pforzheim bestellten Insolvenzverwalter Marc Schmidt-Thieme (Kanzlei HST Hoefer | Schmidt-Thieme) keine andere Möglichkeit mehr, als die Betriebsstillegung einzuleiten. In einem ersten Schritt werden ca. 90 der derzeit noch rund 320 Mitarbeiter*innen des Unternehmens freigestellt. Dies ermöglicht ihnen die unverzügliche Inanspruchnahme von Leistungen der Agentur für Arbeit. 15 Mitarbeiter*innen scheiden aufgrund von Eigenkündigungen bzw. Aufhebungsverträgen aus. Die übrigen Mitarbeiter bleiben für die Dauer der Ausproduktion der laufenden Aufträge noch beschäftigt. Mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft IG Metall werden unverzüglich Gespräche über einen Sozialplan mit Interessenausgleich aufgenommen.

„Uns bleibt zu unserem großen Bedauern keine andere Wahl mehr, als die Betriebsstillegung in die Wege zu leiten.“
(Kanzlei HST Hoefer | Schmidt-Thieme)

Die Krise des Zulieferers insbesondere von Komponenten für Nutzfahrzeuge und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren hatte sich in den vergangenen Monaten verschärft, weil neue Aufträge ausblieben. Damit konnte der Betrieb trotz laufender Restrukturierungsmaßnahmen nicht kostendeckend arbeiten.

„Dies und die derzeit negativen Perspektiven für Zulieferer der Automobilindustrie schreckte potenzielle Investoren ab. Die Sihn GmbH selbst verfügt über keine Mittel mehr, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Auch ist in dieser Situation niemand mehr bereit, dies weiter zu finanzieren. Wir haben alle Möglichkeiten ausgeschöpft, jedoch bleibt uns jetzt angesichts der fehlenden Fortführungsperspektive zu unserem großen Bedauern keine andere Wahl mehr, als die Betriebsstillegung in die Wege zu leiten“, musste die Insolvenzverwaltung heute den Mitarbeitern bei einer Belegschaftsversammlung mitteilen.

Um nun die Interessen der Mitarbeiter bestmöglich zu wahren, soll noch im Februar mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft ein Sozialplan mit Interessenausgleich ausverhandelt werden. Der Insolvenzverwalter darf die Arbeitsverhältnisse erst kündigen, wenn eine Einigung mit dem Betriebsrat über einen Interessenausgleich, der die Betriebsstilllegung und Kündigungen regelt, vorliegt. Als Ausgleich muss vom Insolvenzverwalter mit dem Betriebsrat ein Sozialplan ‎mit Abfindungen ausgehandelt werden.

1939 begonnene Unternehmensgeschichte endet

Die Sihn GmbH geht zurück auf die bereits im Jahr 1939 gegründete Robert Sihn GmbH & Co.KG. Diese machte sich international als führender Zulieferer von fluidischen beziehungsweise mechanischen Verbindungen für sensible Bereiche des Automobilbaus – wie etwa Servolenkungen, Kraftstoff- und Ölkreislauf sowie aktive Fahrwerksysteme – einen Namen.

Nachdem das Unternehmen bereits 2011 eine erste Restrukturierung im Insolvenzverfahren durchlaufen hatte, startete im Januar 2012 die RSN Sihn GmbH mit neuen Eigentümern und geschäftsführenden Gesellschaftern. In der Folge baute das Unternehmen einen neuen Standort auf und verlagerte Teile der Produktion nach Bulgarien. Die Umstrukturierungen und die Produktionsverlagerung führten jedoch nicht zu den angestrebten Erfolgen, sondern belasteten das Ergebnis. Hinzu kamen rückläufige Umsatzerlöse, sodass die Sihn GmbH anhaltende Verluste verzeichnen und am 9. Juli 2019 Insolvenzantrag stellen musste. Insolvenzverwalter Marc Schmidt-Thieme konnte seitdem trotz erheblicher Belastungen mit finanzieller Unterstützung der Hauptkunden den Betrieb fortführen.

Weitere Informationen:

Die Kanzlei HST Hoefer | Schmidt-Thieme – Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter ist an zwölf Standorten bundesweit tätig und auf komplexe Insolvenzsachverhalte, Sanierungen über Insolvenzverfahren sowie gerichtsnahe Tätigkeiten spezialisiert. Dazu zählen zum Beispiel die fachliche Begleitung von Eigenverwaltungen, die Erstellung von Insolvenzplänen oder die Übernahme von Treuhänderschaften in außergerichtlichen Sanierungen. Bundesweit bestellen 18 Gerichte die Fachanwälte der Kanzlei als Insolvenzverwalter.

Marc Schmidt-Thieme studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg. Das Referendariat absolvierte er in Heidelberg und in Singapur, wo er für den deutschen Industrie- und Handelstag tätig war. Marc Schmidt-Thieme ist seit 1998 als Rechtsanwalt zugelassen und arbeitet seit 1999 als Insolvenzverwalter mit Schwerpunkt Unternehmenssanierung und Restrukturierung. Zu seinen bekanntesten Verfahren zählen der Leiterplattenhersteller Greule, die Stb Fahrzeugbau, die RUG (Riegelhof & Gärtner) sowie die ROB Gruppe. Darüber hinaus sanierte er als Insolvenzverwalter erfolgreich Dipach energy, Zentro-Elektrik und die Maxxtec AG. Marc Schmidt-Thieme ist Mitglied im VID (Verband der Insolvenzverwalter Deutschlands) und der TMA (Turnaround Management Association).

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Sebastian Brunner
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Pressemitteilung „Kein Investor für insolventen Zulieferer Sihn“ (PDF)

10.07.2019, Mühlacker. Der Geschäftsbetrieb beim Automobilzulieferer Sihn in Mühlacker läuft auch nach dem Insolvenzantrag vom 9. Juli 2019 in vollem Umfang weiter.

„Die Fertigung soll genau in der hohen Qualität weiterlaufen, die unsere Kunden kennen und schätzen. Für sie soll es keine Einschränkungen oder Veränderungen geben“, sagt Marc Schmidt-Thieme.

Das Amtsgericht Pforzheim hat den Sanierungsexperten als vorläufigen Insolvenzverwalter des traditionsreichen Herstellers von Präzisionsdrehteilen und Baugruppen bestellt.

Intensiver Austausch mit allen Beteiligten

Aktuell ist Schmidt-Thieme vor Ort in Mühlacker und arbeitet eng mit dem Management von Sihn zusammen, um das Unternehmen erfolgreich zu sanieren und dauerhaft zu erhalten. Der intensive Austausch mit Gläubigern, Kunden, dem Betriebsrat und den Mitarbeitern steht dabei für den Sanierungsexperten an erster Stelle. „Nach den Gesprächen, die ich bislang geführt habe, sehe ich gute Chancen, dass die Sanierung von Sihn gelingen kann“, sagt Schmidt-Thieme.

Im Markt gut positioniert und zukunftsfähig aufgestellt

Dass das Unternehmen in der Branche einen guten Ruf genießt und für eine sehr hohe Produktqualität bekannt ist, trägt zur positiven Zukunftsperspektive von Sihn bei. Das Unternehmen hat eine breite Kundenbasis und ist mit seinem Produktportfolio im Markt gut positioniert und zukunftsfähig aufgestellt. In quasi jedem Fahrzeug mit (vier Rädern) ist mindestens ein Teil von Sihn verbaut.

„Zudem sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Mühlacker hochqualifiziert und sehr engagiert“, betont der vorläufige Insolvenzverwalter. Die Löhne und Gehälter der rund 320 Mitarbeiter in Mühlacker sind bis Ende September über das Insolvenzgeld gesichert. Schmidt-Thieme kümmert sich umgehend um dessen Vorfinanzierung, damit die Mitarbeiter ihr Geld in den nächsten drei Monaten pünktlich erhalten.

Auf einen Blick:

• Sanierungsexperte Marc Schmidt-Thieme von der Kanzlei HST Hoefer | Schmidt-Thieme zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt
• Fertigung von Präzisionsdrehteilen und Baugruppen in höchster Qualität soll ohne Einschränkungen weiterlaufen
• Löhne und Gehälter der rund 320 Mitarbeiter in Mühlacker bis Ende September gesichert – Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes in die Wege geleitet

Der Klient

Das Unternehmen Robert Sihn GmbH & Co.KG wurde bereits im Jahre 1939 gegründet. Im Januar 2012 wurde im Rahmen einer Übernahme aus der Robert Sihn GmbH & Co.KG die RSN Sihn GmbH mit neuen Eigentümern und geschäftsführenden Gesellschaftern. In den qualitätskritischen Bereichen des Automobilbaus wie zum Beispiel Kraftstoff- und Ölkreislauf sowie Turbolader ist das Unternehmen marktführend tätig. Die Kernkompetenz von Sihn konzentriert sich auf Mittel- und Großserienfertigung von Präzisionsdrehteilen und Baugruppen in höchster Qualität. Die langjährige Erfahrung, kombiniert mit innovativem, zukunftsorientiertem Engineering und Flexibilität versetzt Sihn in die Lage, die ständig steigenden Anforderungen der Kunden zu erfüllen – unabhängig davon, ob es sich um Armaturen (Stutzen, Hohlschrauben, fluidische Verbindungselemente), Winkelgelenke (mechanische Verbindungselemente), Zeichnungsteile oder komplexe Komponenten handelt. Kunden aus aller Welt schätzen Sihn als zuverlässigen Partner und wissen um die gleichbleibend hohe Produktqualität des Unternehmens.

Über den vorläufigen Insolvenzverwalter

Marc Schmidt-Thieme arbeitet seit 1999 als Insolvenzverwalter mit Schwerpunkt Unternehmenssanierung und Restrukturierung. Zu seinen bekanntesten Verfahren zählen der Leiterplattenhersteller Greule, die Stb Fahrzeugbau, die RUG (Riegelhof & Gärtner) sowie die ROB Gruppe. Darüber hinaus sanierte er als Insolvenzverwalter erfolgreich Dipach energy und die Maxxtec AG. 2016 konnte er mit Ungerer Maschinen- und Anlagenbau ein weiteres Pforzheimer Traditionsunternehmen vor dem Aus bewahren. Marc Schmidt-Thieme ist Mitglied im VID (Verband der Insolvenzverwalter Deutschlands) und der TMA (Turnaround Management Association). Die Kanzlei HST Hoefer | Schmidt-Thieme – Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter ist mit neun Standorten bundesweit tätig und auf Sanierungen im Zuge von Insolvenzverfahren spezialisiert.

Pressekontakt:

Matthias Braun
Edelmann
Mobil: 0172/28 07 252
E-Mail: matthias.braun@edelman.com

Pressemitteilung „Automobilzulieferer Sihn“ (PDF)

28.06.2019, Michelstadt. Der Geschäftsbetrieb der Karl-H. Mühlhäuser GmbH & Co. KG mit Sitz im südhessischen Michelstadt läuft auch nach dem Insolvenzantrag in vollem Umfang weiter. Das Amtsgericht Darmstadt hat den Sanierungsexperten und Fachanwalt für Insolvenzrecht Marc Schmidt-Thieme von der Kanzlei HST Hoefer | Schmidt-Thieme zum vorläufigen Insolvenzverwalter der deutschen Tochter von Mühlhäuser bestellt, des international tätigen Herstellers marktführender Tunnel- und Bergbaumaschinen.

„Für unsere Kunden soll es keine Einschränkungen geben. Wir wollen in der Qualität weiter produzieren, die sie von uns kennen und schätzen“, erklärt Marc Schmidt-Thieme.

Schmidt-Thieme ist derzeit in Michelstadt vor Ort und prüft in enger Zusammenarbeit mit dem Management, wie das Unternehmen erfolgreich saniert und auf diese Weise dauerhaft erhalten werden kann. Um dieses Ziel zu erreichen, werde er direkt damit beginnen, sich intensiv mit Gläubigern, Kunden, Betriebsrat und Mitarbeitern auszutauschen.

Sanierungsgespräche sind bereits im Gange

„Ich sehe gute Chancen, dass die Sanierung gelingen kann“, sagt Schmidt-Thieme. „In den ersten Gesprächen ist direkt klar geworden, dass sich alle für die gemeinsame Sache einsetzen und an einem Strang ziehen wollen.“ Zur positiven Zukunftsperspektive trägt auch bei, dass das Unternehmen in der Branche über einen sehr guten Ruf sowie eingeführte Produkte verfügt, die weltweit gefragt sind. „Hinzu kommt, dass die rund 150 Mitarbeiter im Werk in Michelstadt hochqualifiziert und engagiert sind“, hebt der vorläufige Insolvenzverwalter hervor. Ihre Löhne und Gehälter sind über das Insolvenzgeld bis Ende August gesichert. Er werde sich umgehend um dessen Vorfinanzierung kümmern, damit die Mitarbeiter ihr Geld in den nächsten drei Monaten pünktlich erhalten. Die Belegschaft wurde bereits auf einer Informationsveranstaltung über den aktuellen Stand der Dinge informiert.

Auf einen Blick:

  • Marc Schmidt-Thieme von der Kanzlei HST Hoefer | Schmidt-Thieme zum vorläufigen Insolvenzverwalter der deutschen Tochter des international tätigen Herstellers marktführender Tunnelbaumaschinen bestellt
  • Produktion soll in gewohnter Qualität weiterlaufen
  • Löhne und Gehälter der rund 150 Mitarbeiter bis Ende August gesichert

Der Klient

Mit einer mehr als hundertjährigen Geschichte ist die Karl-H. Mühlhäuser GmbH & Co. KG ein führendes Produktionsunternehmen für Tunnel- und Bergbaumaschinen sowie unterirdische Transportmittel.

Über den vorläufigen Insolvenzverwalter

Marc Schmidt-Thieme arbeitet seit 1999 als Insolvenzverwalter mit Schwerpunkt Unternehmenssanierung und Restrukturierung. Zu seinen bekanntesten Verfahren zählen der Leiterplattenhersteller Greule, die Stb Fahrzeugbau, die RUG (Riegelhof & Gärtner) sowie die ROB Gruppe. Darüber hinaus sanierte er als Insolvenzverwalter erfolgreich Dipach energy und die Maxxtec AG. 2016 konnte er mit Ungerer Maschinen- und Anlagenbau ein weiteres Pforzheimer Traditionsunternehmen vor dem Aus bewahren. Marc Schmidt-Thieme ist Mitglied im VID (Verband der Insolvenzverwalter Deutschlands) und der TMA (Turnaround Management Association). Die Kanzlei HST Hoefer | Schmidt-Thieme – Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter ist mit neun Standorten bundesweit tätig und auf Sanierungen im Zuge von Insolvenzverfahren spezialisiert.

Pressekontakt:

Sebastian Brunner
Unternehmenskommunikation
Mobil: 0175/56 04 673
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Pressemitteilung „Karl-H. Mühlhäuser GmbH & Co. KG“ (PDF)

03.06.2019, Frankfurt/M. Die bundesweit renommierte Insolvenzverwalter-Kanzlei HST Hoefer | Schmidt-Thieme dehnt ihre Aktivitäten nun auch auf Frankfurt am Main aus. Dazu verstärkt die Rechtsanwältin und Fachanwältin für Insolvenzrecht Saskia Streicher seit dem 1. Juni 2019 das Team um die beiden Namensgeber Tobias Hoefer und Marc Schmidt-Thieme.

„Als unabhängige Insolvenz- und Sanierungskanzlei sind wir immer stärker mit Wirtschaftsbranchen und Unternehmen befasst, die ihren Schwerpunkt in Hessen und speziell im Großraum Frankfurt haben. Deshalb ist es ein logischer Schritt für uns, hier künftig auch mit einer eigenen Dependance vertreten zu sein. Mit der erfahrenen Sanierungsexpertin und Insolvenzverwalterin Saskia Streicher haben wir dafür nun auch die richtige Partnerin gefunden“, so Tobias Hoefer und Marc Schmidt-Thieme.

Saskia Streicher studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Mannheim und Straßburg. Nach dem ersten Staatsexamen schloss sie einen Master in Business Law & Taxation an der Uni Mannheim an. Ihre ersten beruflichen Erfahrungen als Rechtsanwältin sammelte sie bereits bei HST Hoefer | Schmidt-Thieme. Dort unterstützte sie zunächst die Insolvenzverwalter Marc Schmidt-Thieme und Tobias Hoefer in Regelinsolvenzverfahren jeglicher Größenordnung (bis zu 2000 Mitarbeiter). Seit 2010 ist sie selbst als Insolvenzverwalterin tätig. Nach Zwischenstationen bei zwei anderen Kanzleien, wo sie auch in Eigenverwaltungsverfahren (gemäß §§ 270a ff. InsO) als Chief Restructuring Officer und in der Sanierungsberatung eingesetzt wurde, kehrte sie nun zu HST Hoefer | Schmidt-Thieme zurück. Sie wird aktuell regelmäßig von den Gerichten Darmstadt, Frankfurt, Karlsruhe, Mannheim und Ludwigshafen als Insolvenzverwalterin bestellt.

„Auch auf meinen anderen beruflichen Stationen ist der Kontakt zu HST Hoefer | Schmidt-Thieme nie abgerissen. Ich habe die Entwicklung der Kanzlei zu einer der Top-Adressen in der Insolvenzverwaltung in Deutschland aufmerksam verfolgt und freue mich, nun wieder Teil davon zu werden und selbst meinen gewachsenen Erfahrungsschatz hier einbringen zu können“, so Saskia Streicher über ihre neue Aufgabe.

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